Tradition und Geschichte

In den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung in Ulzburg so stark an, dass die traditionell gewachsene Nachbarschaftshilfe nicht mehr funtionierte. Außerdem konnten die Mittel für die in der Gemeinde tätige Diakonissin Sw. Emma Posmek nicht mehr aufgebracht werden. Daher gründeten auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Emil Hansen 42 Ulzburger Frauen am 31. Oktober 1948 den Hausfrauenbund Ulzburg.

Die erste Vorsitzende war Emma Gaertner. Ihr gelang es, so viele Menschen zu aktivieren und Spendengelder zu sammeln, dass nicht nur Wohnung, Heizung und Verpfegung für Sw.Emma, sondern ihr auch ein kleines Taschengeld bezahlt werden konnte; außerdem wurde ein Dienstfahrrad besorgt und es konnten kleine medizinische Pflegegeräte beschafft und unterhalten werden.

Zudem wurde ein Wohltätigkeits ins Leben gerufen mit einer von Geschäfts- und Privatleuten des Ortes reichlich ausgestatteten Tombola. Der damals schon bestehende Handarbeitskreis trug ebenfalls wesentlich zum Erfolg der Tombola bei. Vom Erlös wurden Weihnachtsfeiern für ältere und einsame Mitbürger ausgerichtet und Pakete für Bedürftige gepackt. Dieser Wohltätigkeitsball hat Tradition, die sich bis heute erhalten hat. Seit 2009 unter dem Namen Wohltätigkeitsfest. Ein Jahr nach der Gründung zählte der Verein bereits 147 Mitglieder. Heute sind es über 800.

Im laufe der Zeit entwickelte sich eine Schwesternstation mit mehreren Mitarbeitern, aus der die heutige Sozialstation des DRK hervorging.

Frau Annelie Schefe wurde 1970 zu 1. Vorsitzenden gewählt.
Energisch verstärkte sie die unbürokratische Hilfe für die sozial Schwachen und die Seniorenarbeit. Durch den Mitgliederzulauf war es möglich, weitere Gruppen für die verschiedensten Aktivitäten zu organisieren. In Anerkennung ihrer besonderen Verdienste erhielt Frau Annelie Schefe 1989 das Bundesverdienstkreuz derBundesrepublik Deutschland.
1997 wurde Frau Birgit Sommer Nachfolgerin von Frau Annelie Schefe. Dynamisch setzte sie die Vereinsarbeit fort. Annelie Schefe blieb sich weiterhin treu und arbeitete auch als Ehrenvorsitzende am Vereinsleben mit.


Gertraud und Heinz Manke

Kulturkate

Seit 1993 schätzt sich der Verein glücklich, dass ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging: durch die Gertraud und Heinz Manke-Stiftung wird die Kulturkate errichtet. Zusammen mit dem Kulturförderungsverein forum und dem Seniorenbeirat hat BürgerAktiv nun ein festes Zuhause!

Im Jahre 2002 wurde der Verein von Hausfrauenbund Henstedt-Ulzburg von 1948 e.V. in BürgerAktiv Henstedt-Ulzburg e.V. umbenannt.

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